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Rotundweiss aus Mainz!

FSV - Familie steht vereint!

Mainz - Früher oft belächelt, heute ernst genommen. Verändert hat sich das Selbstverständnis der 05er nicht. Die Bundesliga ist jedes Jahr aufs Neue ein Vergnügen und ein Abenteuer. Verdiente Profis verlassen in regelmäßigen Abständen den Verein, weil erstens Geld verdient werden muss und zweitens Treue im heutigen Fußball meist nur ein flüchtiges Lippenbekenntnis darstellt. Bei manchen Spielern ist ein Abschied leider schmerzlich, bei anderen wiederum freue ich mich eher über die hohe Ablöse und winke zum Abschied lächelnd. Denn dieses Geld baut uns mit auf und lässt uns Söldner loswerden. Namen zu nennen, wäre zu plakativ!

Doch neben der Mannschaft und den Fans, auch da gibt es ganz klare Unterschiede, aber das ist ein anderes Thema, darf der Verein und dessen Führung nicht vergessen werden. Eine herrliche Konstanz in der Führungsriege zeugt von überlegter und verdienter Arbeit. Unser Präsident, seit über 27 Jahren im Amt, ist ein hervorragendes Beispiel für diese Vereinstreue! Auch unser Manager, nennen wir ihn "Don", unterstreicht diese Vereinsbindung: Folgte gut vier Jahre später und zählt mittlerweile 23 Dienstjahre!

Diese Beständigkeit könnte jedoch im Sommer ein jähes Ende finden. Wieder einmal hat man sich im Ruhrpott nicht auf sich konzentriert, sondern will sich im rot-weißen Kompetenzverein bedienen. Anscheinend sind wahre Helden selten danach benannt und bedürfen einem Nachfolger. Unser Problem sollte diese Thematik nicht sein.

Der Don äußerte sich bislang nicht wirklich zur weiteren Entwicklung. In Mainz geboren und sein Lebenswerk errichtet, wird sich der Don nicht als Abbruchspezialist betätigen und einfach seine Heimat verlassen. Es kann sowieso nur die Frage sein, was der Ruhrpott zu bieten hat, was wir nicht haben: Fassenacht nein, Stimmung nein, Dom nein, schönste Stadt der Welt nein, Herzlichkeit nein, Treue nein...Geld ja. Doch wer Geld als Leitmotiv hat, war hier nie Zuhause und wird es nie werden. Demnach kann auch das Geld kein Grund für den Don sein.

Die Entscheidung bleibt einfach abzuwarten und wenn das Herz statt des Kopfes die Oberhand behält, bleibt unser Manager weiter an Bord. Denn das Herz entscheidet für Meenzer immer am Besten, reicher wird man dann nicht, aber glücklicher lebt man auf alle Fälle!

Die Frage nach einem Nachfolger sollte sich folglich nicht stellen müssen und wenn doch...Marco Rose wäre ein perferkter Nachfolger, nicht zu vergessen auch Dimo Wache, der kann ja wohl nicht auf der ebbschen Seite alt werden wollen, oder Nikolce Noveski.

HELAU!

11.2.16 00:07
 
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